Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich
Seit den ersten Drucken im 15. Jahrhundert bietet das Buchwesen in Österreich ein ebenso vielfältiges wie faszinierendes Panorama. Anders als in Nationalstaaten wie England oder Frankreich mit einer weitgehend homogenen Bevölkerung, gab es in der habsburgischen Monarchie bis 1918 eine Vielfalt der Völker, Ethnien, Sprachen und Religionen. Allein die verschiedenen Sprachen setzten der Forschung Barrieren entgegen. Für den Buchdruck, Buchhandel, für Verlage und Leihbüchereien, für Zeitungen und Zeitschriften prägten weitere Umstände die Szene, und meist kräftiger als anderswo: die jahrhundertelangen Eingriffe einer kirchlichen, dann staatlichen Zensur; Beschränkung der Konzessionen; drückende Steuern, Zolltarife und Postgebühren; ein hemmungsloser Nachdruck; und schließlich das zu lang fehlende Urheberrecht. Dieses Dickicht von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kräften zu durchdringen, ist eine Herausforderung für die Forschung. Die Reihe Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich möchte durch Monographien und Sammelbände zur Erforschung der Geschichte des Buches in der Habsburgermonarchie sowie zur österreichischen Buchhandels- und Verlagsgeschichte seit 1918 beitragen.
Band 8
"Neue Bienen fremder Literaturen"
Gertraud Marinelli-König (Hg.), Philipp Hofeneder (Hg.)
Band 9
Zurück in die Zukunft - Digitale Medien, historische Buchforschung und andere komparatistische Abenteuer
Julia Danielczyk (Hg.), Murray G. Hall (Hg.), Christine Hermann (Hg.), Sandra Vlasta (Hg.)
Band 10
Der Buchdrucker Maria Theresias
Johannes Frimmel (Hg.), Christoph Augustynowicz (Hg.)
Band 11
Buchwesen in Böhmen 1749-1848
Band 12