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Reihen

Abhandlungen der Deutschen Orient-Gesellschaft

In den Abhandlungen der Deutschen Orient-Gesellschaft erscheinen Vorberichte über Grabungen sowie Monographien zu verschiedenen Themen der altorientalischen Kulturgeschichte.

Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes

Im Auftrag der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft herausgegeben von Roland Steiner
Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes (AKM) ist die monographische Reihe der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG). Sie präsentiert Monographien zu Geschichte, Sprachen, Literaturen und Kultur der Länder des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens, des indisch-südostasiatischen Kulturkreises und Afrikas. Ziel und Grundlage dieser Monographien sind philologische und historische Darstellungen, die auf den originalen, schriftlichen Quellen dieser Regionen beruhen und diese Regionen im Altertum wie in der modernen Zeit charakterisieren. Die Reihe steht allen Wissenschaftlern, national und international, offen, die unter diesen Voraussetzungen eine Studie publizieren wollen. Angebotene Manuskripte werden begutachtet.

Aethiopica. Supplements

Herausgegeben von Alessandro Bausi
Die Beihefte zu Aethiopica, eine Ergänzung zur internationalen Zeitschrift Aethiopica, sind eine begutachtete Monographie-Reihe, die 2013 von ihrem derzeitigen Herausgeber Alessandro Bausi begründet wurde. Diese Reihe stellt den aktuellen Stand der Forschung in den Bereichen der Äthiopistik dar, die üblicherweise in dieser Zeitschrift abgedeckt werden. Sie enthält längere monographische Beiträge, die über den Umfang eines Zeitschriftenartikels hinausgehen, Feldforschungsuntersuchungen sowie Workshop- und Konferenzbände. Besonderes, wenn auch nicht ausschließliches Augenmerk liegt dabei auf Themen, die in kooperativen Forschungsprojekten behandelt werden. Mit den bereits veröffentlichten Bänden, die meisten davon reich illustriert, und mehreren Bänden in Vorbereitung trägt das Profil der Reihe dazu bei, die herausragende Stellung des Harrassowitz Verlags in der Äthiopistik zu festigen.

Aethiopistische Forschungen

Herausgegeben von Alessandro Bausi
Die Monographie-Reihe Aethiopistische Forschungen, die 1977 von Ernst Hammerschmidt begründet und 1994 von Siegbert Uhlig fortgeführt wurde, wird jetzt von Alessandro Bausi herausgegeben. Mit mehr als 80 bereits veröffentlichten Bänden und mehreren Bänden in Vorbereitung sind die Aethiopistischen Forschungen bei weitem die größte begutachtete, hauptsächlich aus Monographien bestehende Reihe, die das ganze Spektrum der Äthiopistik im weitesten Sinne abdeckt: von der Buch- und Textgeschichte zur Kunstgeschichte, von Sprachstudien bis zu kritischen Texteditionen, von der Theologie zur Ethnographie, von diplomatischer Geschichte zu modernen Literaturen, von lexikographischen und bibliographischen Studien zu Sammelbänden zu verschiedensten Themen. Autoren aus ca. 20 Ländern weltweit haben Monographien in verschiedenen europäischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch) zu der Reihe beigesteuert.

Ager Aguntinus: Historisch-archäologische Forschungen

Ager Aguntinus ist eine Schriftenreihe des Instituts für Archäologien der Universität Innsbruck. Sie ist eine Plattform für Forschungsergebnisse rund um die römische Stadt Aguntum und ihr Umland. Dabei werden Entwicklungen vor- und nachrömischer Zeit auf dem Gebiet des Ager Aguntinus genauso thematisiert wie die römische Archäologie im weiteren geographischen Rahmen.
Die Reihe versteht sich nicht nur als Publikationsorgan der regelmäßig in Aguntum abgehaltenen Workshops, sondern auch als Publikationsmedium für Monographien oder Aufsatzsammlungen zu den oben genannten Themenbereichen. Die Veröffentlichungen unterliegen einem peer review-Verfahren.

Ägyptologische Abhandlungen

Herausgegeben von Christian Leitz und Martin Andreas Stadler
Die Ägyptologischen Abhandlungen wurden 1960 mit der Veröffentlichung von Erich Lüddeckens’ Habilitationsschrift Ägyptische Eheverträge begründet. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat sich die Reihe als eines der führenden Foren für die Publikation von Monographien zu sämtlichen Themenbereichen der Ägyptologie von der Frühgeschichte bis in die römische Kaiserzeit, von der ägyptischen Archäologie zur Philologie, zur Ereignis-, Kultur-, Kunst- und Religionsgeschichte Altägyptens etabliert. Seit 2014 werden die Ägyptologischen Abhandlungen von Christian Leitz (Tübingen) und Martin Andreas Stadler (Würzburg) herausgegeben, die dieses traditionell breite Profil bewahren wollen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf monographischen Untersuchungen zum Alten Ägypten im Gegensatz zu Sammelbänden.

Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Veröffentlichungen der Fächergruppenkommission für Außereuropäische Sprachen und Kulturen: Studien zur Indologie

Herausgegeben von Walter Slaje
Der Schwerpunkt dieser von der Fächergruppenkommission für Außereuropäische Sprachen und Kulturen der Mainzer Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Monographienreihe liegt auf der historisch akzentuierten Indienforschung, basierend auf der Analyse von indischen Primärquellen. Die Reihe ist daher im wesentlichen kulturhistorisch ausgerichtet. Dementsprechend ist sie offen für alle geschichtlichen Aspekte des indischen Kulturraums, wie es die Geistes-, Ideen- und Religionsgeschichte, die Schöne Literatur, die einheimischen Wissenschaften sowie die vormoderne Sozial- und politische Geschichte Indiens sind.

Albanische Forschungen

Für das Albanien Institut herausgegeben von Bardhyl Demiraj
Die 1964 von Georg Stadtmüller begründete Buchreihe hatte es sich zum Ziel gesetzt, die historisch-philologische Albanienforschung, die vor dem Zweiten Weltkrieg im deutschen Sprachraum eine lange Tradition gehabt hatte, wieder zu beleben. Sie sollte deutschen und ausländischen Wissenschaftlern als Publikationsorgan zur Verfügung stehen und nicht nur Titel in deutscher, sondern auch in englischer, französischer und italienischer Sprache aufnehmen. Im Laufe der Jahre bildeten sich dabei folgende Schwerpunkte heraus: die vorwissenschaftliche Albanienforschung, die Geschichte der albanischen Sprache, die vom Untergang bedrohten albanischen Dialekte in Italien und Griechenland sowie die albanische Literaturgeschichte. Die noch lange nicht zufriedenstellend erforschte Geschichte der Albaner in der Periode der Türkenherrschaft war Gegenstand weiterer Darstellungen. Einen neueren Schwerpunkt stellen Untersuchungen zum Altalbanischen und zu den albanischen Dialektgruppen dar, aber auch Arbeiten mit unmittelbarem Bezug zur Gegenwart. Die Buchreihe will also beides, historisch und zukunftsorientiert sein.

Alltagskulturen Chinas und seiner Nachbarn

Herausgegeben von Mareile Flitsch, Universität Zürich
Mit „Lokalkulturen“ umschrieb schon Wolfram Eberhard das Phänomen regionaler Diversität in China, mit dem sich die Forschung seit langem intensiv beschäftigt. Es lohnt sich heute, den sich rasch wandelnden Alltagsbedingungen in den Zentren und Peripherien Chinas Beachtung zu schenken. Es ist auch an der Zeit, alltagskulturelle Bezüge zu und Verflechtungen mit den Gesellschaften jenseits der Grenzen Chinas in den Blick zu nehmen, die sich direkt oder indirekt, mal mehr mal weniger, aber doch im Bewusstsein ihres Vorhandenseins, auf China bzw. seine Regionen beziehen. Die Reihe publiziert Studien, die über die verflochtenen (materiellen) Kulturen Chinas und seiner Nachbarn informieren und daraus sich ergebende weitere Forschungsagenden stimulieren.

Arabia Orientalis: Studien zur Archäologie Ostarabiens

Herausgegeben von Conrad Schmidt
In der Reihe Arabia Orientalis werden Themen zur Archäologie und Kulturgeschichte des östlichen Teils der Arabischen Halbinsel, vor allem des Sultanats Oman und der Vereinigten Arabischen Emirate, behandelt. Im Mittelpunkt stehen Abschlusspublikationen archäologischer Ausgrabungen sowie naturwissenschaftliche Untersuchungen. In Form von Sammelbänden werden zudem die Beiträge von Konferenzen und Tagungen veröffentlicht. Die Reihe steht auch der Publikation von archäologischen Feldforschungen in benachbarten Regionen wie Saudi Arabien und Iran offen.
Diese Reihe wird nicht fortgesetzt.

Archivi Reali di Ebla. Testi

Die Reihe Archivi Reali di Ebla Testi (ARET), die seit 2018 bei Harrassowitz erscheint, widmet sich der Edition der etwa 2500 Schrifttafeln aus Ebla (Tell Mardikh), Syrien, die in das 24. Jahrhundert v. Chr. datiert werden. Die größte Gruppe bilden die monatlichen Belege für Aufwendungen für die Versorgung von Mitgliedern der Verwaltung und auch von Bewohnern fremder Städte.

Asiatische Forschungen

Herausgegeben von Thomas O. Höllmann
Im Zentrum der Reihe Asiatische Forschungen steht die Erforschung Chinas und der daran angrenzenden Regionen, wobei dem tibetischen Hochland sowie den Steppen- und Wüstengebieten Zentralasiens eine besondere Bedeutung zukommt. Der methodische Zugriff kann dabei höchst unterschiedlich sein: von der Archäologie bis zur Texterschließung, von der Ethnologie bis zur Religionswissenschaft, von der Linguistik bis zur Literaturtheorie, von der Kunstwissenschaft bis zur Ökonomie. Allen Bänden gemein ist jedoch eine historische Perspektive, die sich nicht zuletzt auf quellenkritische und komparatistische Herangehensweisen stützt. Die gängigsten Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch, wobei dies keine feste Vorgabe darstellt. Manuskripte werden begutachtet.

Asien- und Afrikastudien der Humboldt-Universität zu Berlin

Herausgegeben von Christian Bauer und Florian C. Reiter
Die Serie Asien- und Afrikastudien (AAS) wurde 1994 in Zuge der Neustrukturierung des Instituts für Asien und Afrika-Wissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet. In AAS erscheinen Monographien zu Geschichte, Religion, Kunst, Sprachen und Literaturen Asiens und Afrikas. Publiziert werden ausschließlich Studien, die auf bisher unveröffentlichten Originalquellen, Archivalien und linguistischen Feldforschungen beruhen. Die Reihe steht grundsätzlich auch Autoren außerhalb des Instituts bzw. der Humboldt-Universität offen, sofern sie die inhaltlichen Kriterien erfüllen. Die Serie enthält gelegentlich auch Konferenzbände und Dissertationen, die mit Auszeichnung bewertet wurden.

Balkanologische Veröffentlichungen des Osteuropa-Instituts an der Freien Universität Berlin

Geschichte, Gesellschaft und Kultur in Südosteuropa
Herausgegeben von Hannes Grandits und Wolfgang Höpken
Die Balkanologische Veröffentlichungen (BV) wurden 1979 von Norbert Reiter begründet als Forum für ein breites Spektrum balkanologischer Forschungen, unter besonderer Berücksichtigung linguistischer Arbeiten. Mit Band 39 (2003) wurde das Profil der Reihe verändert. Unter Verzicht auf linguistische Untersuchungen erscheinen seither Monografien und Sammelbände zu Geschichte, Gesellschaft und Kultur im Balkanraum. Im Fokus stehen historische, kulturwissenschaftliche, ethnologische sowie sozial- und kulturanthropologische Forschungen. Hervorzuheben ist die Internationalität der Autorinnen und Autoren, die ihre Forschungen in deutscher, englischer oder französischer Sprache publizieren. Das Themenspektrum reicht von Politik- und Sozialgeschichte über Nationalismus- und Ethnizitätsforschung, Minderheiten, Genderforschung, Erinnerung und Gedächtnis, Volkskultur und Alltagspraktiken bis zu Religions- und Bildungsgeschichte.

Beihefte zur Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte

Herausgegeben von Eckart Otto und Dominik Markl
Die Reihe Beihefte zur Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte (BZAR) veröffentlicht wie die Zeitschrift (ZAR) Studien zu Rechtsgeschichte, Rechtskomparatistik und zum Rechtstransfer im Alten Orients und der Hebräischen Bibel sowie ihrer jüdischen und christlichen Rezeptionsgeschichte. Schwerpunkte bilden Studien zur Philologie sowie Rechts- und Literaturgeschichte des Keilschriftrechts des zweiten und ersten Jahrtausends sowie der Rechtskorpora der biblischen Tora und ihrer außerbiblischen Rezeptionen. Manuskripte werden begutachtet.

Beiträge zu Literatur und Medien der Gegenwart

Herausgegeben von Monika Wolting, Paula Wojcik und Oliver Ruf
Die Reihe präsentiert konzise Analysen der Literatur und der Neuen Medien in einem globalen Kontext der deutschsprachigen Gegenwart. Literatur wie auch Medien gewinnen in den Modernisierung- und Globalisierungsprozessen des 21. Jahrhunderts einen neuen internationalen, transkulturellen und transfiktionalen Charakter. Das Anliegen der Reihe ist es, die Dynamiken zu dokumentieren, denen Gegenwartsliteratur unterworfen ist. Diese beinhalten die mediale Öffnung zu neuen literarischen Formen (Stichwort „Twitteratur“), die Interaktion von Literatur mit anderen Medien (vom Computerspiel bis zu den Social Media) sowie einen im Angesicht der Verschiebungen kultureller Deutungshoheiten im postkolonialen Kontext zunehmend instabil werdenden Literaturkanon (Stichwort „Weltliteratur“). Neue Felder der kulturellen und literarischen Betätigung der Autoren sollen erschlossen, neue (historische) Phasen, ästhetische Modelle und Formen der Intermedialität von Literatur am Beispiel literarischer Texte, Autorinnen, Autoren und Autorengruppen des gegenwärtigen Literaturbetriebs untersucht werden. Im Fokus der Reihe steht neben den veränderten Produktions- und Rezeptionsbedingungen auch die Überlegung, wie Literatur und Medien die Gegenwart erzählen und wie die Autoren und Autorinnen Position in der Gesellschaft beziehen.
Zu den besonderen Interessen der Reihe gehört es, die Spannung zwischen Tradition und Modernisierung und die damit einhergehende Dynamik der Medialisierung sozialer, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Welten zu begreifen und die Prozesse der Europäisierung und Globalisierung in Kulturtexten zu analysieren. Die Reihe richtet sich insbesondere an Forscher*innen und Studierende der Literaturwissenschaften sowie der geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen und der Spezialgebiete in den Kultur-, Kunst-, Sozial- und Medienwissenschaften. Sie stimuliert und unterstützt die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung über die gegenwärtigen Entwicklungen und Wandlungen der Literatur, ihrer Themen, Stoffe und nicht zuletzt des Literaturbegriffs im Kontakt mit Medien.

Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen

Herausgegeben von Michael Knoche und Sven Kuttner
Seit über 60 Jahren erscheinen in dieser Buchreihe Beiträge über Bibliotheken und die Bestände, die Bibliotheken bewahren. Sowohl kultur- und wissenschaftshistorische Arbeiten zur Funktion, Geschichte und Arbeitsweise von Bibliotheken als auch Untersuchungen zu einzelnen Texten, Sammlungen und Quellengattungen der Bibliothek werden aufgenommen. Die hier publizierten Arbeiten veranschaulichen den Prozess der kulturellen Überlieferung, den Bibliotheken als gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen haben.

Beiträge zur Indologie

Herausgegeben von Konrad Meisig
Begründet von Ulrich Schneider als Freiburger Beiträge zur Indologie, werden diese ab Band 28 weitergeführt als Beiträge zur Indologie unter der Herausgeberschaft von Konrad Meisig. Die Reihe repräsentiert die Südasienwissenschaften in denkbar breitester Anlage ‒ von der Antike bis zur Gegenwart, von Sri Lanka bis China. Folgende Teilgebiete sind u. a. vertreten: Religionsgeschichte des frühen Hīnayāna-Buddhismus, des Mahāyāna-Buddhismus und des tocharischen Buddhismus, der episch-sanskritischen Purāṇa- Literatur, des Mahābhārata, Theologie des Viṣṇuismus, klassische Sanskrit- und moderne realistische Hindi- und singhalesische Literatur sowie Ethnologie und Linguistik des Hindukusch.

Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich

Herausgegeben von Johannes Frimmel und Murray G. Hall
Seit den ersten Drucken im 15. Jahrhundert bietet das Buchwesen in Österreich ein ebenso vielfältiges wie faszinierendes Panorama. Anders als in Nationalstaaten wie England oder Frankreich mit einer weitgehend homogenen Bevölkerung, gab es in der habsburgischen Monarchie bis 1918 eine Vielfalt der Völker, Ethnien, Sprachen und Religionen. Allein die verschiedenen Sprachen setzten der Forschung Barrieren entgegen. Für den Buchdruck, Buchhandel, für Verlage und Leihbüchereien, für Zeitungen und Zeitschriften prägten weitere Umstände die Szene, und meist kräftiger als anderswo: die jahrhundertelangen Eingriffe einer kirchlichen, dann staatlichen Zensur; Beschränkung der Konzessionen; drückende Steuern, Zolltarife und Postgebühren; ein hemmungsloser Nachdruck; und schließlich das zu lang fehlende Urheberrecht. Dieses Dickicht von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kräften zu durchdringen, ist eine Herausforderung für die Forschung. Die Reihe Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich möchte durch Monographien und Sammelbände zur Erforschung der Geschichte des Buches in der Habsburgermonarchie sowie zur österreichischen Buchhandels- und Verlagsgeschichte seit 1918 beitragen.

Buchwissenschaftliche Beiträge

Begründet von Ludwig Delp
Herausgegeben von Christine Haug, Gerhard Lauer und André Schüller-Zwierlein
Die Reihe Buchwissenschaftliche Beiträge bietet ein Publikationsforum für buch- und medienwissenschaftliche Monografien und Sammelbände. Aufgenommen werden Arbeiten, die sich einerseits mit historischen Forschungsfragen der Buchhandels- und Verlagsgeschichtsschreibung beschäftigen, andererseits gegenwartsbezogene Fragestellungen der Buch- Medienbranche aufgreifen, die Herausforderungen, vor denen die Buch- und Medienbranche steht, kritisch reflektieren. Das Themenspektrum reicht deshalb von Fragen der Buch- und Medienforschung, der Buch- und Verlagsgeschichtsschreibung, der Buchgestaltung und Typografie bis hin zur Analyse von aktuellen Unternehmens- und Vermarktungsstrategien, von den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung der internationalen Buchmärkte. Ein besonderes Anliegen der Buchreihe ist es, jungen Nachwuchswissenschaftlern eine zügige Veröffentlichung ihrer Qualifikationsschriften in einer etablierten und renommierten Reihe zu bieten.

Classica et Orientalia

Classica et Orientalia ist eine Reihe, die den international verbindlichen Standards eines Peer-review-Verfahrens folgt. Veröffentlicht werden sowohl Monografien als auch Sammelbände. Der quellenkritische Umgang mit den griechischen und lateinischen Schriftquellen zur Geschichte des Alten Orients und ihr Verständnis sind einem beständigen und außerordentlich beschleunigten Wandel unterworfen. Die in Classica et Orientalia vorgelegten Publikationen tragen dem Rechnung und verfolgen zwei elementare Ziele: Einerseits soll untersucht werden, wie das alte Vorderasien in den Schriften der Autoren des klassisch-antiken Kulturkreises Gestalt gewann, wobei die jeweiligen Bausteine dieses Orientbildes mit der altorientalischen Überlieferung konfrontiert werden. Andererseits sollen bestimmte Sachthemen einer näheren Untersuchung unterzogen werden, um zu beobachten, wie sich Institutionen, soziale Gegebenheiten oder kulturelle Phänomene des Orients in der westlichen Historiographie und Kultur bis heute widerspiegeln. Die Gesamtheit der in der Reihe vorgelegten Publikationen gewinnt somit auch Züge einer Rezeptionsgeschichte.

Colloquien der Deutschen Orient-Gesellschaft

In den Colloquien der Deutschen Orient-Gesellschaft werden die Beiträge zu den wissenschaftlichen Tagungen publiziert, die von Mitgliedern im Namen der Deutschen Orient-Gesellschaft durchgeführt werden. Die in einem Abstand von zwei bis drei Jahren durchgeführten Kolloquien sind jeweils einem größeren, in sich geschlossenem Thema gewidmet.

Contributions to the Archaeology of Egypt, Nubia and the Levant

Herausgegeben von Manfred Bietak, Rahim Shayegan und Willeke Wendrich
In dieser Reihe werden Monographien und Tagungsbände zur zeitgenössischen archäologischen und historischen Forschung in Ägypten, Nubien und der Levante vorgestellt, von der Vorgeschichte bis zur Ausbreitung des Islam. Insgesamt handelt es sich um eine Region, in der zahlreiche Ausgrabungen durchgeführt werden und in der ständig neue Erkenntnisse gewonnen werden. Sie verdienen es, der internationalen Wissenschaft ausführlicher vorgestellt zu werden. Angeregt wurde diese Reihe in ihrer neuen Form durch die Forschungsergebnisse des ERC Advanced Grant "The Enigma of the Hyksos", der sich mit der gesamten Region der Levante und des Nildeltas in der Bronzezeit beschäftigte. In Zukunft wird diese Reihe jedoch ein größeres Forschungsgebiet abdecken, das auch Mesopotamien und den Iran umfassen wird. All diese Regionen waren in der Antike durch Handel, Migration, Technologietransfer oder kulturelle Interferenzen stärker miteinander verflochten als bisher angenommen. In Zeiten zunehmender lokaler Spezialisierung wird diese Reihe ein Forum für interregionale Studien sein. Nubien und Nordostafrika scheinen dagegen ein Thema für sich zu sein. Entlegenere Regionen mit einem anderen kulturellen Hintergrund werden hingegen alternative Perspektiven für die Wahrnehmung des Alten Orients bieten.

Corpus Islamo-Christianum

Begründet von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury. Herausgegeben von Reinhold F. Glei
Das Corpus Islamo-Christianum (begründet 1985 von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury) ist ein langfristiges Editionsprojekt mit dem Ziel, wichtige Werke der Quellenliteratur zur geistigen Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam aufzuarbeiten und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das wissenschaftliche Konzept der Reihe ist es, die Entwicklungslinien der theoretischen Durchdringung der jeweils anderen Religion nachzuzeichnen und dabei die unterschiedliche Gewichtung von polemischen, apologetischen und harmonisierenden Tendenzen herauszuarbeiten. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, die heutigen Bemühungen um Verständigung von Christen und Muslimen in ihren historischen Kontext zu stellen und damit die auch für die moderne Diskussion unerlässliche Rückbindung an die geistige Tradition zu leisten. Das Corpus Islamo-Christianum umfasst tendenziell die gesamte Quellenliteratur: theologische Dispute und Kontroversen, polemisch-apologetische Schriften christlicher und islamischer Herkunft, Traktate von Orientmissionaren, Pilgererzählungen, Kreuzzugsberichte usw. In verschiedenen Abteilungen (Series Graeca, Latina, Arabica usw.) werden die analysierten Texte jeweils zweisprachig vorgelegt: in der Regel kritisch edierter Text in der Originalsprache mit Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache. Hinzu kommen Erläuterungen in unterschiedlichem Umfang und eine Einleitung.

Corpus Islamo-Christianum. Arabica Latina

Begründet von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury. Herausgegeben von Reinhold F. Glei
Das Corpus Islamo-Christianum (begründet 1985 von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury) ist ein langfristiges Editionsprojekt mit dem Ziel, wichtige Werke der Quellenliteratur zur geistigen Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam aufzuarbeiten und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das wissenschaftliche Konzept der Reihe ist es, die Entwicklungslinien der theoretischen Durchdringung der jeweils anderen Religion nachzuzeichnen und dabei die unterschiedliche Gewichtung von polemischen, apologetischen und harmonisierenden Tendenzen herauszuarbeiten. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, die heutigen Bemühungen um Verständigung von Christen und Muslimen in ihren historischen Kontext zu stellen und damit die auch für die moderne Diskussion unerlässliche Rückbindung an die geistige Tradition zu leisten. Das Corpus Islamo-Christianum umfasst tendenziell die gesamte Quellenliteratur: theologische Dispute und Kontroversen, polemisch-apologetische Schriften christlicher und islamischer Herkunft, Traktate von Orientmissionaren, Pilgererzählungen, Kreuzzugsberichte usw. In verschiedenen Abteilungen (Series Graeca, Latina, Arabica usw.) werden die analysierten Texte jeweils zweisprachig vorgelegt: in der Regel kritisch edierter Text in der Originalsprache mit Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache. Hinzu kommen Erläuterungen in unterschiedlichem Umfang und eine Einleitung.

Corpus Islamo-Christianum. Series Latina.

Begründet von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury. Herausgegeben von Reinhold F. Glei
Das Corpus Islamo-Christianum (begründet 1985 von Ludwig Hagemann und Adel Theodor Khoury) ist ein langfristiges Editionsprojekt mit dem Ziel, wichtige Werke der Quellenliteratur zur geistigen Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam aufzuarbeiten und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das wissenschaftliche Konzept der Reihe ist es, die Entwicklungslinien der theoretischen Durchdringung der jeweils anderen Religion nachzuzeichnen und dabei die unterschiedliche Gewichtung von polemischen, apologetischen und harmonisierenden Tendenzen herauszuarbeiten. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, die heutigen Bemühungen um Verständigung von Christen und Muslimen in ihren historischen Kontext zu stellen und damit die auch für die moderne Diskussion unerlässliche Rückbindung an die geistige Tradition zu leisten. Das Corpus Islamo-Christianum umfasst tendenziell die gesamte Quellenliteratur: theologische Dispute und Kontroversen, polemisch-apologetische Schriften christlicher und islamischer Herkunft, Traktate von Orientmissionaren, Pilgererzählungen, Kreuzzugsberichte usw. In verschiedenen Abteilungen (Series Graeca, Latina, Arabica usw.) werden die analysierten Texte jeweils zweisprachig vorgelegt: in der Regel kritisch edierter Text in der Originalsprache mit Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache. Hinzu kommen Erläuterungen in unterschiedlichem Umfang und eine Einleitung.

culturae: intermedialität und historische anthropologie

Herausgegeben von Kirsten Dickhaut und Jörn Steigerwald
Die Reihe culturæ möchte kulturhistorische Konzepte der Intermedialität von Literatur und Malerei erforschen, die programmatisch den Blick auf das Menschenwissen richten. Damit soll die konzeptionelle Verbindung von Intermedialität und historischer Anthropologie in der Forschungslandschaft verankert und ihr eine Sichtbarkeit gegeben werden, die sie bereits in den aktuellen Debatten von der Kunst- und Bildwissenschaft über die Medienwissenschaften bis hin zu den Literatur- und Geschichtswissenschaften in herausragender Weise besitzt. Die Reihe ist offen für Monographien und Sammelbände sowie für Reeditionen.

Deutsches Historisches Institut Warschau

Die Serie umfasst Monographien ebenso wie Sammelwerke und Tagungsbände, die einen Bezug zu Tätigkeit und Forschungsprofil des Deutschen Historischen Instituts Warschau haben. Im Mittelpunkt stehen Forschungen zur polnischen Geschichte und zur Geschichte der deutsch-polnischen Verflechtungen in einem breiteren, transregionalen Kontext. Es handelt sich in der Regel eher um analytische Studien als um synthetische Geschichtsdarstellungen. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf Mittelalter und Früher Neuzeit.

Die Welt der Slaven: Sammelbände

Herausgegeben von Daniel Bunčić (Köln), Susanne Frank (Berlin), Schamma Schahadat (Tübingen) und Monika Wingender (Gießen)
Unter dem Dach Die Welt der Slaven erscheint außer der 1956 von Erwin Koschmieder begründeten Zeitschrift Internationale Halbjahresschrift für Slavistik seit 1997 auch die von Peter Rehder initiierte Reihe Sammelbände • Сборники. Publiziert werden internationale slavistische Sammelbände, insbesondere Kongressbeiträge, Themenbände, Festschriften mit sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Thematik; in dieser Reihe erscheinen auch die Referate der jährlichen Arbeitstreffen der Europäischen Slavistischen Linguistik (Polyslav).

Diskurse der Arabistik

Herausgegeben von Hartmut Bobzin und Angelika Neuwirth
Die Reihe Diskurse der Arabistik hat es sich zum Ziel gesetzt, zum einen außergewöhnlich gute Disserta¬tio¬nen und/oder Habilitationsschriften auf allen Gebieten der Arabistik zu veröffentlichen. Daneben werden auch Sammelbände von Arbeiten eines Verfassers oder auch thematisch genau eingegrenzte Arbeiten mehrerer Verfasser aufgenommen. Unter „Arabistik“ ist dabei in erster Linie die arabische Philologie in ihrer ganzen thematischen Vielfalt gemeint. Kritische Textausgaben sowie Übersetzungen sind dabei ebenso willkommen wie spezielle Untersuchungen zu einzelnen Themenkomplexen.

Documenta Antiqua Asiae Minoris: Herausgegeben im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, von Elisabeth Rieken und Daniel Schwemer

Herausgegeben im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, von Elisabeth Rieken und Daniel Schwemer
In Fortsetzung der seit 1986 bestehenden Reihe Studien zu den Boğazköy-Texten Beihefte bietet Documenta Antiqua Asiae Minoris einen international hochangesehenen Publikationsort für philologische, kulturhistorische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen zum hethitischen Anatolien. Ein besonderer Schwerpunkt der Reihe, die höchste wissenschaftliche Standards anlegt, ist die Vorlage kommentierter Editionen von keilschriftlichen und hieroglyphischen Textzeugnissen aus der Kultur der Hethiter auch weit über die Hethiterhauptstadt Boğazköy (Hattuša) hinaus. In der Reihe werden Studien in deutscher, englischer oder französischer Sprache publiziert. Documenta Antiqua Asiae Minoris ist für Publikationen vorgesehen, die eine Vorlage von großformatigen Zeichnungen oder Fotos einschließen.

Drama und Theater in Südasien

Herausgegeben von Heidrun Brückner
Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf der Publikation von Dramentexten in klassischen und modernen indischen Sprachen und in deutscher oder englischer Übersetzung sowie auf Theater- und anderen performativen Gattungen einschließlich ritueller Aufführungstraditionen. Interessenten: Indologen, Südasienwissenschaftler, Literatur- und Theaterwissenschaftler.

Dresdner Beiträge zur Hethitologie

Begründet von Johann Tischler, herausgegeben von Detlev Groddek
Die Reihe Dresdner Beiträge zur Hethitologie (DBH) wurde 2002 zur Publikation von Arbeiten aus dem Gebiet der Hethitologie und der altkleinasiatischen Nachbardisziplinen gegründet. Breiten Raum nehmen Transkriptionen von Keilschrifttexten und -urkunden aus Boghazköi (KBO und KUB) ein.

Eichstätter Beiträge zum Christlichen Orient

Herausgegeben von der Forschungsstelle Christlicher Orient (FSCO)
An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt besteht seit 2009 die Forschungsstelle Christlicher Orient (FSCO). In Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Stiftungen, initiiert und führt sie Forschungsvorhaben und Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet des Christlichen Orients durch. Dabei steht sie in engem Kontakt zu Partnereinrichtungen orientalischer Christen. Gegenstand ihrer Arbeiten ist das kirchliche und gesellschaftliche Leben orientalischer Christen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Erhalt, der Bewahrung und Erschließung ihres bedrohten kulturellen Erbes gewidmet. In ihrer eigenen Schriftenreihe veröffentlicht die Forschungsstelle die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu den vielfältigen Fragestellungen der Wissenschaft vom Christlichen Orient.

Episteme in Bewegung.: Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte

Herausgegeben von Gyburg Uhlmann
In der Reihe werden Ergebnisse aus dem SFB 980 „Episteme in Bewegung“ veröffentlicht. Der SFB macht es sich zur Aufgabe, Prozesse des Wissenswandels in europäischen und nicht-europäischen Kulturen vor der Moderne zu untersuchen. Dieses Phänomen verdient deswegen besondere Aufmerksamkeit, weil das Wissen dieser Kulturen oftmals sowohl in Selbst- als auch in Fremdbeschreibungen als besonders stabil charakterisiert wurde und wird. Wissenswandel, so die Ausgangsthese, findet in diesen Kulturen beständig statt, aber oft so langfristig, so subkutan und als Ausdifferenzierung des Vorhandenen ebenso wie als stillschweigende Integration von Neuem, dass er sich nicht mit dem Instrumentarium einer traditionellen Wissensgeschichte beschreiben lässt, die sich mit Blick auf Indikatoren von ‚Fortschritt‘ an Szenarien des Bruchs oder der Revolution herausgebildet hat.

Forschungen zu spätrömischen Residenzen: Herausgegeben im Auftrag des Verbunds zur Erforschung der antiken Kaiserresidenzen Trier

Herausgegeben im Auftrag des Verbunds zur Erforschung der antiken Kaiserresidenzen Trier von Torsten Mattern und Marcus Reuter
Die „Forschungen zu spätantiken Residenzen“ sind eine internationale, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Reihe. Ihre Zielsetzung besteht darin, Publikationen vorzulegen, die in ihrer Gesamtheit das Phänomen spätantiker Residenzen multiperspektivisch beleuchten: Organisationsstruktur, administratives Handeln und Repräsentation des ‚Hofes‘ genauso wie Architektur, Infrastruktur oder Sozialstruktur von Residenzort und Umland, um so das Phänomen auf Basis von Schriftquellen und archäologischen Befunden multiperspektivisch zu analysieren.

Forschungen zu Südosteuropa

Sprache - Kultur – Literatur
Herausgegeben von Gabriella Schubert
Das Profil der Veröffentlichungsreihe entspricht einer Forschungskonzeption, die am ehemaligen Institut für Balkanologie der Freien Universität Berlin entwickelt wurde. Ihr Ziel ist es, die Kulturen Südosteuropas in seiner weitesten, von der Türkei über den eigentlichen Balkanraum bis nach Ungarn reichenden Ausdehnung in ihren sprachlichen und außersprachlichen Manifestationen zu präsentieren. Das Spektrum umfasst Themenbereiche aus der Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft, Ethnologie, Volkskunde und Folklore. Die in der Reihe erscheinenden Beiträge sind ethnien- bzw. länderspezifisch, aber vorzugsweise auch ethnienübergreifend und vergleichend sowie interdisziplinär.

Forschungen zur Geschichte der Juden: Abteilung A: Abhandlungen

Begründet von Alfred Haverkamp. Herausgegeben von Andreas Brämer, Christoph Cluse und Eva Haverkamp-Rott unter Mitwirkung von Lukas Clemens, Stephan Laux und Sabine Ullmann.
Die Reihe bietet seit 1995 ein Forum für Abhandlungen und Quellenpublikationen zur Geschichte der Juden und der christlich-jüdischen Beziehungen von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert. Die epochenübergreifend und interdisziplinär ausgerichtete Reihe richtet damit den Blick auf die Langzeitdimension jüdischer Geschichte in Europa. Herausgeber sind die Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden e.V. und das Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden der Universität Trier.

Forschungen zur osteuropäischen Geschichte

Herausgegeben von Jörg Baberowski in Verbindung mit Jan Plamper, Malte Rolf und Claudia Weber
In den Forschungen zur osteuropäischen Geschichte wird seit mehr als fünf Jahrzehnten veröffentlicht, was Historiker über die Vergangenheit des östlichen Europas geschrieben haben. Als Ort historischer Forschung bieten sie allen Autoren ein Forum, die sich mit der Geschichte Russlands, der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten in der Neuzeit befassen. Die Forschungen zur osteuropäischen Geschichte zeigen nicht nur, was Wissenschaft vermag. Ihre Autoren sollen ihren Lesern auch demonstrieren, dass erforschte und erzählte Geschichte zueinander gehören.

Fremdsprachen in Geschichte und Gegenwart

Herausgegeben von Helmut Glück und Konrad Schröder
Die Reihe ist dem Erwerb und der Lehre von Fremdsprachen gewidmet. Schwerpunkte sind der Erwerb des Deutschen als Fremdsprache und die Geschichte des Fremdsprachenlernens im deutschen Sprachraum. Bis zum 18. Jahrhundert war das Lateinische die maßgebliche Schulfremdsprache. Im 17. Jahrhundert wurde Französisch zum Schulfach, daneben auch Italienisch und das Spanische. Später kam das Englische dazu, während andere Sprachen im deutschen Sprachraum eher selten gelernt wurden. Deutsch war vor allem in Nord-, Mittel- und Osteuropa eine wichtige Fremdsprache. Schwerpunkte sind die Sprachgeschichte, die Sprachkontaktforschung, die Sprachsoziologie und die Sprachdidaktik. Die Reihe widmet sich grammatischen, lexikologischen und sprachpsychologischen, aber auch pragmatischen (z. B. ‚sprachliche Etikette’), ‚inhaltlichen’ (z.B. Nationenbilder) und sprach(en)politischen Fragen.

Gegenwartsliteratur in Mitteleuropa: Kulturwissenschaftliche und komparatistische Studien

Herausgegeben von Anna Majkiewicz und Agata Mirecka
Die Schriftenreihe Gegenwartsliteratur in Mitteleuropa bietet ein Forum für Literaturwissenschaftler und Kulturwissenschaftler. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Kulturen und Literaturen Mitteleuropas (geographisch gesehen: aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Bosnien, Kroatien, Montenegro, und Serbien). Neben den vergleichenden und kulturwissenschaftlichen Studien zur Literatur im mitteleuropäischen Kulturraum werden auch Untersuchungen zu einzelnen Kulturen und Literaturen vorgestellt. So präsentiert die Reihe möglichst vielfältige und vergleichende Forschungsergebnisse, wobei der Fokus auf kulturellen, komparatistischen, theoretischen bzw. medienorientierten Aspekten liegt. Die Reihe ist offen für die Tagungsergebnisse, Sammelbände, Monografien, Bibliografien sowie Qualifikationsschriften (Dissertationen, Habilitationen). Die Publikationen werden von der Redaktion und einem internationalen Advisory Board ausgewählt und unterliegen einem Peer-Review-Verfahren. Über die Aufnahme entscheidet das Editorial Board.

Göttinger Orientforschungen, I. Reihe: Syriaca

Herausgegeben von Martin Tamcke
In der Reihe Syriaca werden in erster Linie Arbeiten zur syrischen Texttradition sowohl des Westsyrischen (auch: „Aramäisch“) als auch des Ostsyrischen (auch: „Assyrisch“, „Chaldäisch“) und des christlichen Arabischen von der Spätantike bis zur Gegenwart veröffentlicht: Editionen, Untersuchungen zu Einzelfragen der Literatur, Theologie und Kultur. Über den engeren syrologischen Bereich hinaus werden benachbarte Kulturen und Traditionen (bes. der christlichen-orientalischen Bereichs) berücksichtigt. Die Reihe ist die älteste Reihe zum Christlichen Orient in Deutschland.

Göttinger Orientforschungen, III. Reihe: Iranica. Neue Folge

Herausgegeben von Philip G. Kreyenbroek
Die Göttinger Orientforschungen, III. Reihe: Iranica haben sich zum Ziel gesetzt, wichtige Werke deutscher und internationaler Wissenschaftler auf den Gebieten der Iranistik an der Universität Göttingen zu veröffentlichen: alte und moderne iranische Kulturen und Sprachen, mündliche Überlieferungen und Minderheitenreligionen in der iranischen Welt. Der Begriff „modernes Iranisch“ bedeutet hier sowohl die persischsprachigen Kultur(en) als auch diejenigen, die andere iranische Sprachen sprechen, wie Kurdisch, Paschto und Belutschi.

Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten

Herausgegeben von Heike Behlmer, Camilla Di Biase-Dyson und Friedrich Junge
Diese Reihe möchte neue Forschungsansätze in der Ägyptologie fördern und ist besonders an der Publikation von Monographien oder Sammelbänden interessiert, die auf unterschiedlichen Gebieten wie Archäologie, Textwissenschaft oder Bildwissenschaft neue Methoden anwenden oder aber über inner- und außerägyptologische Fachgrenzen hinaus Schlüsselfragen der altägyptischen Kultur behandeln

Gratia: Tübinger Schriften zur Renaissanceforschung und Kulturwissenschaften

Herausgegeben von Joachim Knape, Annette Gerok-Reiter, Reinhold F. Glei und Ulrich Pfisterer
Begründet von Dieter Wuttke
Die Reihe Gratia ist im Sinne Aby M. Warburgs mit ganz bestimmten Perspektivierungen kulturwissenschaftlich ausgerichtet. Dazu gehören konstitutiv die historische Perspektive im Allgemeinen sowie der Epochenblick auf die Renaissance als Übergangsphase und als Ausgangspunkt der Neuzeit im Besonderen. Dazu gehört aber auch die interdisziplinäre Forschung, die ihren Blick von einem bestimmten Bereich aus auf andere Gebiete kultureller Entwicklungen richtet. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Reihe hierbei den Künsten und Literaturen, der Intellektual- und Wissenschaftsgeschichte sowie der Rhetorik, die für den Bereich der Kommunikation steht.

Hallesche Forschungen: Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen zu Halle

Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen zu Halle herausgegeben, erscheinen hier aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus und seinem frühneuzeitlichen Bedingungsfeld. Sowohl Sammelbände zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten als auch Monografien aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen, wie Theologie, Medizin, Geschichte, Musik, Germanistik oder Pädagogik, werden hier veröffentlicht. Multi- und interdisziplinäre Ansätze und Methoden kommen insbesondere in den Tagungsbänden zum Ausdruck und eröffnen neue Perspektiven für die Forschung. Im Zentrum der Reihe steht dabei die Betrachtung des Halleschen Pietismus, der Geschichte und Entwicklung der Franckeschen Stiftungen sowie ihrer internationalen Beziehungen. Die Halleschen Forschungen bieten auch die Möglichkeit, Dissertations- oder Habilitationsschriften zu veröffentlichen.

Handschriften des Altägyptischen Totenbuches

Herausgegeben von Ursula Rößler-Köhler, ab Band 14 von Louise Gestermann und Christian Leitz
Die Reihe, 1995 gegründet, diente zunächst zur Veröffentlichung solcher Arbeiten, die im Rahmen oder im Umfeld des Projektes "Edition des altägyptischen Totenbuches vom Neuen Reich bis zur Römerzeit (Bonn/Köln)" entstanden waren. Inzwischen nimmt sie aus einem weiteren Kreis der Ägyptologie Arbeiten auf, die sich mit der Erforschung des altägyptischen Totenbuches beschäftigen. Insbesondere stellt die Reihe Publikationen zu unterschiedlichen Einzelquellen zur Verfügung, auf denen diese große funeräre Textsammlung überliefert ist.

Heidelberger Emesal-Studien

Herausgegeben von Stefan M. Maul

Historische Belarus-Studien

Herausgegeben von Thomas M. Bohn
Die Republik Belarus - das Land zwischen Polen und Russland, Litauen und der Ukraine - nimmt auf der politischen Landkarte Europas eine ungewöhnliche Position ein. Es handelt sich um eine Übergangsregion zwischen Ost und West, die im Laufe ihrer Geschichte mehrere Herrschafts- und Regimewechseln erfuhr. Als Bestandteil des Kiewer Reiches, des Großfürstentums Litauen, der polnischen Adelsrepublik, des russischen Zarenreichs, der Zweiten Polnischen Republik und der Sowjetunion unterlag die Region sowohl Polonisierungs- als auch Russifizierungsprozessen. Daher widmet sich die Reihe der kulturellen Verortung einer Bevölkerung, zu der über Jahrhunderte eine jüdische Diaspora gehörte. Sie soll darüber hinaus individuellen Erfahrungen von Menschen nachgehen, die von Katastrophen wie dem Zweiten Weltkrieg oder Zäsuren wie dem Wandel vom Agrarland zum Industriestaat geprägt waren.

Interdisziplinäre Studien zum östlichen Europa

Herausgegeben von Thomas Daiber, Andrea Garwich, Peter Haslinger, Reinhard Ibler, Stefan Rohdewald und Monika Wingender
Die Schriftenreihe ist ein breites Forum für interdisziplinär anschlussfähige Themen zum östlichen Europa. Sie entspricht dem Forschungsprofil des 2006 gegründeten Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo), das von kulturwissenschaftlichen und gegenwartsbezogenen Ansätzen sowie Methodenvielfalt geprägt ist und das östliche Europa als kulturellen Interaktions- und Kommunikationsraum betrachtet. Die interdisziplinäre Schriftenreihe umfasst Analysen zum östlichen Europa in seiner historischen Tiefe wie auch zu seiner aktuellen Entwicklung. Das regionale Profil schließt Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie die türksprachigen Regionen der ehemaligen Sowjetunion ein. Aufnahme finden Studien, die interdisziplinär anschlussfähige Themen mit Bezug zum östlichen Europa in den Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaften sowie den Politikwissenschaften behandeln. Die Schriftenreihe berücksichtigt verschiedene Formate: Dissertationen, andere Monographien und thematische Sammelbände.

Interkulturelle Rhizome

Herausgegeben von Joanna Godlewicz-Adamiec und Paweł Piszczatowski
In der Schriftenreihe werden anspruchsvolle Werke aus dem Bereich der Geisteswissenschaften publiziert, die sich mit Fragestellungen zur Wechselwirkung von Kulturphänomenen in zeit- und raumübergreifender Perspektive auseinandersetzen. Nationale und länderbezogene Herangehensweisen an die Fragen der kulturellen Identität und zivilisatorischen Zugehörigkeit sollen dabei einer polymorphen Kritik unterzogen werden. Das zu verfolgende Ziel ist die Förderung innovativer Forschungsvorhaben, die die klassischen Praktiken der akademischen Aufarbeitung der dia- und synchronisch aufgefassten Interkulturalität unter Anwendung von neuesten wissenschaftlichen Arbeitsmethodologien und Forschungsansätzen subversiv hinterfragen.

Iranica

Herausgegeben von Alberto Cantera und Maria Macuch
Bis Band 22 herausgegeben von Maria Macuch, ist es das Hauptanliegen der Reihe Iranica, neue Forschungsergebnisse aus den beiden großen Arbeitsgebieten des Faches Iranistik, Iran in der vorislamischen, zoroastrisch geprägten Periode und Iran in islamischer Zeit, zu veröffentlichen. Die bisher erschienenen Bände sind aus individueller Forschung oder kollektiven Projekten hervorgegangen und umfassen sowohl linguistische, philologische und editorische Arbeiten als auch religions- und rechtshistorische sowie literatur- und kulturwissenschaftliche Themenbereiche aus beiden genannten großen Kerngebieten. Schwerpunkte sind Avestastudien; Zoroastrismusforschung; Pahlavistudien und Pahlaviliteratur, religiöse und juristische Werke, Texte in der Pahlavikursive, Manichäismus, Iranische Religionen und Rechtssysteme, Neuiranische Sprachen, Jüdisch-Persisch, Entstehung des Neupersischen und Persische Literatur.

Izumi: Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans

Quellen, Materialien und Studien zur Kultur Japans

Jabloniana: Quellen und Forschungen zur europäischen Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit

Herausgegeben von Joachim Bahlcke and Alexander Schunka
In der Schriftenreihe erscheinen Monographien, Aufsatzsammlungen und Quelleneditionen zur europäischen Kulturgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Serie versteht sich als Forum für Autorinnen und Autoren, die über Austausch- und Transferprozesse zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa, transnationale Beziehungen und Kommunikationsprozesse forschen - über territoriale Grenzen, sprachliche Barrieren und religiöse Abgrenzungen hinweg. Der Namengeber der Reihe, der aufgeklärte Theologe Daniel Ernst Jablonski (1660-1741), steht exemplarisch für eine solche Wissbegierde, Dialogbereitschaft und Offenheit.

Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien

Die Deutsche Vereinigung für Chinastudien e.V. (DVCS) mit Sitz in Berlin wurde im Frühjahr 1990 an der Humboldt-Universität zu Berlin von Chinawissenschaftler/inne/n mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung der Chinastudien in der damaligen DDR durch einen verstärkten persönlichen und fachlichen Austausch zu fördern. Mittlerweile versteht sich die DVCS als Vereinigung aller Chinawissenschaftler/innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens tragen die alljährlich veranstalteten Tagungen bei, die der Vorstellung neuer Forschungsergebnisse sowie dem fachlichen Dialog nicht nur der Mitglieder untereinander, sondern mit allen an China Interessierten dienen. Ein besonderes Anliegen der DVCS ist es, dem sinologischen Nachwuchs ein Diskussionsforum zu eröffnen als auch ein organisatorisches Dach für Forschungsprojekte zu bieten und Publikationsmöglichkeiten zu schaffen. Seit der XIII. Jahrestagung 2002 erscheinen die Sammelbände beim Harrassowitz-Verlag.

Jahrbuch Polen

Das Jahrbuch Polen greift seit 1989 gesellschaftspolitisch relevante Themen auf, die in der polnischen Öffentlichkeit diskutiert werden. Es wird vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt herausgegeben. Das Jahrbuch beleuchtet den jeweiligen Schwerpunkt aus einer multidisziplinären Perspektive, die von polnischen und deutschen Autorinnen und Autoren in Essays, Interviews, Reportagen und literarischen Auszügen aufgespannt wird. Namhafte Kunstschaffende gestalten den Umschlag und die Jahrbuch-Galerie.

Jaina Studies

Herausgegeben von Peter Flügel

Jenaer Beiträge zum Vorderen Orient

Herausgegeben von Norbert Nebes
In den Jenaer Beiträgen zum Vorderen Orient (JBVO) erscheinen monographische Arbeiten zum Vorderen Orient, die einen besonderen Bezug zu den Forschungsschwerpunkten der Jenaer Orientalistik aufweisen. Das Spektrum umfasst sprach- und kulturgeschichtliche Themen des semitischsprachigen Raums von der Antike bis zur Gegenwart.

Jüdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur

Herausgegeben von Karl E. Grözinger
Die 1997 gegründete Reihe Jüdische Kultur hat das Ziel, jüdisches Kulturschaffen in seiner gesamten Breite darzustellen. Die bislang erschienenen Bände behandeln Themen aus der Religion, Rabbinisches, Kabbala, Ḥasidismus und moderne jüdische Theologie, der Philosophie, der Literatur in verschiedenen jüdischen Idiomen, Hebräisch, Jiddisch und den europäischen Sprachen. Die jiddische Literatur ist besonders reich vertreten. Hinzu tritt die Soziologie, die jüdische Kultur und Gesellschaft zahlreicher europäischer und deutscher Städte, jüdische Vereine wie Stiftungen und nicht zuletzt die Biographie von Literaten und Denkern wie auch der Film. Die Musik wird in der komplementären Reihe Jüdische Musik vorgestellt. Die Reihe richtet sich an Wissenschaftler der genannten Fächer, darüber hinaus aber auch an ein allgemein interessiertes Publikum.

Jüdische Musik: Studien und Quellen zur jüdischen Musikkultur

Begründet von Karl E. Grözinger. Herausgegeben von Jascha Nemtsov
Die 2004 von dem herausragenden Religionswissenschaftler Karl E. Grözinger begründete Schriftenreihe Jüdische Musik. Studien und Quellen zur jüdischen Musikkultur wird seit 2013 von dem international renommierten Pianisten, Musikwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Geschichte der jüdischen Musik in Weimar Jascha Nemtsov herausgegeben. Die Reihe versammelt Monographien, Sammelbände und Quellenpublikationen zur Geschichte und Theorie jüdischer Musik. Die behandelten Themen reichen von Klezmer über Aspekte synagogaler Musik bis hin zur erstmals systematisch erschlossenen Geschichte der „Neuen Jüdischen Schule“ in der Kunstmusik. Mit ihrer thematischen Breite, Qualität und Innovativität stellt die wachsende Buchreihe ein einzigartiges Kompendium dar und trägt dazu bei, jüdische Musikkultur als Forschungsgebiet weiter zu etablieren.

Kultur- und sozialwissenschaftliche Studien /Studies in Cultural and Social Sciences

Herausgegeben von Stefan Breuer, Eckhart Otto und Hubert Treiber
In der Tradition Max Webers und anderer soziologischer Klassiker bringt die Reihe Schriften zu Grundlagen und zu Einzelproblemen einer historisch und soziologisch bzw. kulturwissenschaftlich ausgerichteten Sozialwissenschaft, aber auch zu Themen anderer Disziplinen wie der Rechts- und Geschichtswissenschaft, soweit diese einen interdisziplinären Bezug aufweisen. Die Reihe Kultur- und sozialwissenschaftliche Studien richtet sich vornehmlich an Soziologen, Politikwissenschaftler, Historiker, Religionswissenschaftler und Juristen.

Kulturwissenschaftliche Japanstudien

Herausgegeben von Stephan Köhn und Martina Schönbein
Die 2005 begründete Reihe untersucht verschiedenste Aspekte der japanischen Kultur von der Epoche der Frühmoderne bis zu Phänomenen der Gegenwart. Diese bewusste zeitliche Eingrenzung ist dem grundlegenden Wandel politischer, ökonomischer und soziokultureller Bedingungen geschuldet, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Japan eingeleitet wird. Hier muss von einem Paradigmenwechsel gesprochen werden, der nicht nur den Beginn der japanischen Populär- und Medienkultur markiert, sondern auch maßgeblich für nahezu alle kulturellen Erscheinungsformen und Errungenschaften der japanischen Gegenwart verantwortlich zeichnet. Die Reihe geht dabei ganz im Sinne der kritischen Cultural Studies von einem weit gefassten Begriff der „Kultur“ als „Text“ aus, der neben den Bereichen Hoch-, Populär- und Subkulturen ebenso Regional- und Alltagskulturen umfasst und sich somit sehr unterschiedlichen „Text“-Gattungen wie beispielsweise Literatur, Theater, Pop-Musik, Manga, Anime, Fernsehdrama, Film oder Computer Games widmet.

Leipziger Altorientalistische Studien

Herausgegeben von Michael P. Streck
In der Reihe Leipziger Altorientalistische Studien (LAOS) werden Forschungsarbeiten von Doktoranden und Mitarbeitern des Altorientalischen Instituts der Universität Leipzig veröffentlicht. Das Themenspektrum umfasst die gesamte Altorientalistik und angrenzende Gebiete, insbesondere die Keilschriftkulturen in Mesopotamien, Syrien-Palästina, Kleinasien und Westiran von 3500 v. Chr. bis zur Zeitenwende. Die Reihe enthält Monographien, Festschriften und Tagungsakten.

Lun Wen - Studien zur Geistesgeschichte und Literatur in China

Herausgegeben von Hans van Ess, Roderich Ptak und Thomas O. Höllmann
Die Reihe Lun Wen will eine Publikationsplattform für sinologische Schriften zur klassischen chinesischen Kulturtradition sein, wie es sie sonst in der westlichen Welt kaum gibt. Lun Wen, das im Klassischen Chinesischen etwa die Bedeutung von „Kultur bzw. Literatur erörtern“ hat und der Titel eines berühmten altchinesischen Traktates des Cao Pi (187-226) zur Literaturtheorie ist (im modernen Chinesischen bedeutet „lunwen“ Essay), versammelt vornehmlich Arbeiten zur chinesischen Literatur, Geistesgeschichte und Geschichtsschreibung aller Epochen in den wichtigen Sprachen der europäischen sinologischen Tradition, vornehmlich Deutsch, Englisch und Französisch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der über zweitausendjährigen Geschichte der chinesischen Kaiserzeit.

Mainzer Veröffentlichungen zur Byzantinistik

Herausgegeben von Johannes Pahlitzsch und Günter Prinzing
Die Mainzer Veröffentlichungen zur Byzantinistik sind eine international ausgerichtete Reihe für Publikationen, die aus dem Arbeitsbereich Byzantinistik am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervorgegangen oder unter Mitwirkung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstanden sind. Gleichzeitig steht diese Reihe aber auch anderenorts angefertigten Arbeiten offen, die inhaltlich auf Byzanz bezogen sind, seien es historisch, eher philologisch oder auch kunsthistorisch ausgerichtete Arbeiten. Die deutsch- oder englischsprachigen Bände der Reihe umfassen sowohl Monographien als auch Sammelbände. Deutschen Monographien ist jeweils ein englisches Resümee beigegeben, entsprechend wird eine englische Publikation ein deutsches Resümee enthalten.

Mandäistische Forschungen

Herausgegeben von Rainer Voigt
Über die Akten der bisherigen beiden Mandäistenkongresse hinaus, die 2003 und 2008 in Berlin stattfanden, werden neue Texte aus dem großen noch nicht erschlossenen Bestand der mandäischen Literatur kritisch herausgegeben. Die Texte werden dabei transkribiert, übersetzt und ausführlich erläutert. Der mandäische Originaltext wird beigegeben, um die Umschrift überprüfen zu können. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Einbettung in die mandäische Theologie und die noch nicht hinreichend geklärte Ritualpraxis gelegt. Über die Texteditionen hinaus sind auch allgemeine Arbeiten zur Sprache, Religion und Literatur vertreten, die ein vermehrtes Interesse an dieser letzten noch lebenden gnostischen Religionsgemeinschaft bezeugen.

Maritime Asia

Herausgegeben von Roderich Ptak, Thomas O. Höllmann, Jorge M. Flores und Zoltán Biedermann
Diese Serie, vormals South China and Maritime Asia, enthält Monographien, Übersetzungen und Sammelbände, die sich in erster Linie mit der Geschichte asiatischer Küsten- und Inselregionen befassen, besonders aber mit Themen, die Chinas Rolle in der maritimen Welt berühren. Damit angesprochen sind mehrere Forschungsfelder: Handel und Politik, kultureller und religiöser Austausch, die maritime Sphäre in literarischen Texten, Geographie, Archäologie, Ethnologie und Naturgeschichte. Mehrere Bände weisen einen interdisziplinären Charakter auf oder kombinieren philologisches Wissen und theoretische Modelle. Publikationssprachen sind Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Chinesisch und Englisch. Einschränkungen hinsichtlich bestimmter theoretischer Ansätze bestehen nicht, auch mit Blick auf die Themenauswahl ist die Serie offen.

Meroitica: Schriften zur altsudanesischen Geschichte und Archäologie

Herausgegeben von Eva-Maria Engel und Jochem Kahl
Die ägyptische Frühzeit ist die Epoche, in der alle maßgeblichen Aspekte des Alten Ägypten entwickelt wurden: Architektur, Schrift, Organisation der Wirtschaft, der Kanon der elitären Selbstdarstellung, Dinge des täglichen Lebens und vieles andere mehr, doch sind diese Anfänge für uns teilweise noch schwer zu erkennen. Im Alten Reich erleben diese Elemente eine erste größere Verbreitung und sind damit besser sichtbar. Die 2005 gegründete Reihe Menes. Studien zur Kultur und Sprache der ägyptischen Frühzeit und des Alten Reiches hat sich zum Ziel gesetzt, Beiträge zu beiden Epochen zu bündeln, die sich mit einzelnen Aspekten, aber auch übergreifenden Themen beschäftigen. Bislang umfasst die Reihe Monografien und Sammelwerke, die sich mit archäologischen Befunden beschäftigen, ebenso wie eine Grammatik oder eine Untersuchung zur Entstehung des ägyptischen Staates.

Mîzân: Studien und Texte zur Literatur des Orients

Herausgegeben von Catharina Dufft, Stephan Guth, Roxane Haag-Higuchi und Börte Sagaster
Mîzân ist ein Forum für Studien zur klassischen und modernen Literatur sowie für Arbeiten im Bereich volksliterarischer Formen in den Sprachen des Vorderen Orients, Nordafrikas und Zentralasiens. Die Reihe deckt ein breites thematisches Spektrum ab und bietet Raum für verschiedenste theoretische Ansätze: von der literarischen Biographie bis zum Blog, vom frühen Roman und seiner Rolle im Prozess der Nationswerdung bis zur Postmoderne, von Ego-Dokumenten bis zur Exilprosa und zeitgenössischer nahöstlicher Kriminalliteratur. Die Reihe umfasst Monographien, Sammelbände und Übersetzungen literaturwissenschaftlicher Texte aus einschlägigen Quellensprachen.

Mokṣopāya: Historisch-kritische Gesamtausgabe, herausgegeben unter der Leitung von Walter Slaje

Herausgegeben von Walter Slaje
Mokṣopāya („Weg zur Befreiung“) ist ein im 10. Jahrhundert in Kaschmir entstandenes Werk der Sanskritliteratur. Es handelt sich um einen philosophischen Welterklärungsentwurf, der auf dem sprachlichen Niveau indischer Meisterdichtung in die Gestalt eines erlösungsdidaktisch strukturierten Lehrgesprächs gekleidet wurde. Didaktisches Ziel ist eine Form der Selbstbefreiung aus dem leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten, die die Erfüllung des Pflichtenkatalogs gesellschaftlicher Aufgaben ohne Notwendigkeit einer Weltflucht sicherzustellen vermag (jīvanmukti). Die Gesamtausgabe der insgesamt etwa 30.000 Strophen gliedert sich in 3 Abteilungen: 1. Historisch-kritische Textedition. 2. Philologisch annotierte Übersetzung. 3. Stellenkommentar.

Neuindische Studien

Herausgegeben von Heidrun Brückner, Almuth Degener und Hans Harder
Neuindische Studien widmet sich den weniger bekannten Sprachen, Traditionen und Literaturen des indischen Subkontinents. Der Fokus dieser Reihe liegt auf nicht verschriftlichten Sprachen und wenig standardisierten Sprachvarietäten. Die Untersuchungen stützen sich hauptsächlich auf Textkorpora (einschließlich mündlicher Traditionen und performativer Genres) regionaler und lokaler Kulturen Südasiens. Relevant ist diese Reihe für Wissenschaftler der Indologie, Südasienforschung, Sozialanthropologie, Religions-, Islam-, Orient-, Kultur- und Theaterwissenschaften sowie Literaturwissenschaft.

Opera Slavica. Neue Folge

Neue Folge/New Series
Herausgegeben von Reinhard Lauer in Verbindung mit Matthias Freise, Ulrike Jekutsch und Walter Kroll
Die 1961 von dem Göttinger Slavisten Maximilian Braun gegründete Reihe Opera Slavica wird als Neue Folge seit 1981 fortgesetzt. Sie veröffentlicht Monographien, Dissertationen und Habilitationsschriften, Bibliographien sowie Tagungs- und Sammelbände zu Gegenständen und Fragen der Literaturen der gesamten Slavia. Sie versteht sich als Forum für die Publikation auf Einzelslavinen bezogener und slavistisch-komparatistischer, literatur- und kulturwissenschaftlicher Forschungsergebnisse primär aus dem deutschem Sprachraum, steht aber auch Wissenschaftlern aus anderen Ländern offen.

Orientalia biblica et christiana

Herausgegeben von Alessandro Bausi, Eckart Otto und Siegbert Uhlig
Die Reihe Orientalia Biblica et Christiana wurde 1991 von Eckart Otto und Siegbert Uhlig gegründet und widmet sich Themen des biblischen und christlichen Orients im Gesamtzusammenhang, mit einem deutlich multidisziplinären Ansatz und gut ausgearbeitetem monographischen Charakter. 2009 wurde Alessandro Bausi der dritte Mitherausgeber der Reihe. Bis jetzt sind 21 Bände erschienen, mit Beiträgen aus Theologie und Liturgie, Kunst und Rechts- sowie Sozialgeschichte bis hin zu Philologien und Ost-West-Beziehungen, einschließlich aller biblischen und christlichen Kulturen und Literaturen des Nahen Ostens, von Armenien bis Äthiopien, von vorbiblischen Zeiten bis in die Moderne.

Ostmitteleuropa interdisziplinär: Herausgegeben vom Johann Gottfrid Herder-Forschungsrat

Ostmitteleuropa interdisziplinär spiegelt die Programmatik des Johann Gottfried Herder-Forschungsrates. Ostmitteleuropa wird hier als eine offene Region verstanden, die auch die nordost- und südosteuropäischen Territorien umfasst. Ziel der Reihe ist es, einer interdisziplinären, diachron tiefen und transnationalen Forschung Raum zu geben, die Fokus und Flexibilität des Konzepts Ostmitteleuropa produktiv zu nutzen versteht und neue Forschungsimpulse setzen kann.

Philippika: Altertumskundliche Abhandlungen

Herausgegeben von Joachim Hengstl, Elizabeth Irwin, Andrea Jördens, Torsten Mattern, Robert Rollinger, Kai Ruffing und Orell Witthuhn
Die Philippika bieten eine Plattform für Veröffentlichungen aus allen Bereichen der Altertumswissenschaften. Willkommen sind Abhandlungen aus allen Teildisziplinen der Altertumskunde (Ägyptologie, Alte Geschichte, Alter Orient, Archäologie, Epigraphik, Historische Fachinformatik, Klassische Philologie, Numismatik, Papyrologie, Rechtsgeschichte, Rezeptionsgeschichte) in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache. Die Reihe steht Vertreterinnen und Vertretern der genannten Disziplinen auf nationaler und internationaler Ebene offen. Die Philippika sollen hiermit einen Beitrag zu interdisziplinären Kontakten in der altertumskundlichen Forschung leisten und darüber hinaus ihr weites Spektrum in der heutigen Zeit dokumentieren. Eingereichte Beiträge werden einem Verfahren der Sicherung der wissenschaftlichen Qualität nach internationalen Standards (peer-review) unterzogen.

Polnische Profile

Herausgegeben von Peter Oliver Loew
Mit der Reihe Polnische Profile haben die Herausgeber im Jahr 2013 ein neues Profil im Bereich der Publikationen des Deutschen Polen-Instituts entwickelt. Hier erscheinen kürzere essayistische und wissenschaftliche Texte, biographische und autobiographische Werke.

Qatna-Studien. Ergebnisse der Ausgrabungen

Herausgegeben von Peter Pfälzner und Michel al-Maqdissi
Die Reihe Qaṭna Studien hat das Ziel, die Ergebnisse der deutsch-syrischen Ausgrabungen in Tall Mišrife/Qaṭna (Syrien) vorzulegen. In den von 1999 bis 2010 durchgeführten Feldforschungen wurde der in den 1920er Jahren unter der Leitung von Robert du Mesnil du Buisson freigelegte Palast des 2. Jts. v. Chr. neu untersucht. Dabei sollten Fragen des Grundplanes gelöst, die Baugeschichte geklärt und Hinweise auf die Funktion der Palastbereiche gesammelt werden. Des Weiteren wurde die Einbindung des Gebäudes in die Stadt und seine Außenwirkung erforscht. Die Ausgrabungen ergaben nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern führten auch zu überraschenden Entdeckungen wie der des Königsgruft-Ensembles, eines Teils des Palastarchives und vieler Fragmente von Wandmalereien. In den Bänden der Reihe werden die Architektur und Baustratigraphie der Palastbereiche mit assoziierter Keramik und Kleinfunden publiziert und wichtige Befundgruppen und ihre Auswertungen in Monographien vorgelegt.

Schriften und Zeugnisse zur Buchgeschichte: Veröffentlichungen des Leipziger Arbeitskreises zur Geschichte des Buchwesens

Herausgegeben von Thomas Fuchs und Johannes Frimmel
In der Schriftenreihe erscheinen Sammelbände, wissenschaftliche Monographien und Quelleneditionen zu allen Aspekten der Buchgeschichte, insbesondere zur Buchdruck-, Buchhandels-, Bibliotheks- und Lesergeschichte.

Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie

Herausgegeben von Winfried Orthmann, Jan-Waalke Meyer und Mirko Novák
Die 1989 von Winfried Orthmann gegründete Reihe „Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie (SVA)“ deckt räumlich und zeitlich das gesamte Forschungsgebiet der Vorderasiatischen Archäologie ab: Dieses reicht geografisch von Anatolien und der Mittelmeerküste bis zum Hindus und von Zentralasien bis zum Jemen und chronologisch ab dem Beginn des Neolithikums bis zur Ausbreitung des Islam. Die Reihe bietet formal und thematisch ein Forum gleichermaßen für Ausgrabungsberichte, Konferenzakten, Dissertationsschriften und Handbücher.

Semitica Viva

Herausgegeben von Otto Jastrow
Semitica Viva umfasst Monographien, die sich der Beschreibung und Dokumentation von schriftlosen semitischen Sprachen und Dialekten widmen. Sie gehören zu den vier Untergruppen des Semitischen, die heute noch gesprochen werden: Aramäisch, Arabisch, Südarabisch und Äthiopisch. Einige dieser Varietäten sind akut vom Aussterben bedroht. Die erschienenen Bände sind entweder Grammatiken oder komplette Dialektmonographien, bestehend aus Grammatik, Texten und Glossar. Für einige der jüngeren Publikationen sind die entsprechenden Tondateien im Internet zugänglich.

Semitica Viva: Series Didactica

Herausgegeben von Otto Jastrow
Als Begleitserie zu Semitica Viva stellt Semitica Viva - Series Didactica Lehrbücher zur Verfügung, die eine intensivere Beschäftigung mit einzelnen Varietäten erleichtern sollen. Die Lehrbücher erfüllen die gleichen wissenschaftlichen Ansprüche wie die Publikationen der Hauptserie. Sie sind sowohl Varietäten gewidmet, die von vorwiegend wissenschaftlichem Interesse (wie z.B. der neuaramäische Dialekt von Maaloula), als auch Varietäten, die von zugleich praktischer Bedeutung sind (wie z.B. das Arabische von Damaskus). Eine Reihe von Bänden ist in Vorbereitung, z.B. zu den arabischen Dialekten von Casablanca und Tunis sowie zum neusüdarabischen Mehri.

Slavistische Beiträge

Herausgegeben von Peter Rehder, Riccardo Nicolosi und Ulrich Schweier
Als Ende der 1950er Jahre geisteswissenschaftliche Dissertationen auch in Bayern wieder gedruckt erscheinen mussten, begründete Alois Schmaus die Slavistischen Beiträge. Seit 1960 werden hier vor allem slavistische Dissertationen des deutschsprachigen Raums publiziert, vereinzelt auch amerikanische, englische und russische, dazu weitere Monographien und Sammelbände. Die Slavistischen Beiträge enthalten eine aktive Unterreihe "Studienhilfen". Redaktion und Herausgeberschaft oblagen von 1968 bis 2016 Peter Rehder. Band 1 bis 500 sind im Verlag Otto Sagner erschienen, Band 501 bis 504 im Gabriele Schäfer Verlag. Mit Band 505 erscheint die Reihe bei Harrassowitz, nun mit den Herausgebern Peter Rehder, Ulrich Schweier, Riccardo Nicolosi.

Slavistische Studienbücher. Neue Folge

Herausgegeben von Helmut Jachnow und Mirja Lecke
Die seit 1985 erscheinenden Slavistische Studienbücher N. F. widmen sich der Sprachtheorie, Sprachgeschichte, der konkreten Sprachbeschreibung, der Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte und Kulturologie vornehmlich mit Bezug zu Slavistik und Balkanologie und deren Überschneidungsgebieten sowie Textdokumentationen. Die Reihe richtet sich an einen breiteren Kreis von Interessenten an Sprache, Literatur und Kultur in Ost- und Südosteuropa.

Studia Chaburensia

Herausgegeben von Hartmut Kühne
Die Serie widmet sich dem Gebiet von Ober-Mesopotamien einschließlich seiner Randbereiche in den heutigen Staaten Türkei, Syrien, Iran und Iraq. Sie will ein Forum für regionale und überregionale Studien sein, die sich mit der Makro- und Mikro-Geschichte, der materiellen Kultur, der Umwelt, der Siedlungsdynamik, dem ländlichen wie dem städtischen Leben, der Wirtschaft, der Verwaltung und den gesellschaftlichen Systemen auseinandersetzen. Durch die herausfordernden Wechselbeziehungen dieser Themen untereinander will sie die Untersuchung von Entwicklungen und Veränderungen in der longue durée der Zivilisation dieser Region anregen. Chronologisch ist die Serie nicht auf irgendeine Epoche der langen (Vor-) Geschichte der Region festgelegt, wenngleich sie auf die facettenreiche Geschichte und Kultur Assyriens besonderen Wert legt.

studia formosiana

Herausgegeben vom Research Unit for Taiwanese Culture and Literature an der Ruhr-Universität Bochum
Die studia formosiana, eine Publikationsreihe der Research Unit for Taiwanese Culture and Literature an der Ruhr-Universität Bochum, wurde 2003 begründet. Sie ist derzeit die einzige wissenschaftliche monographische Reihe in Europa, die ausschließlich den Sprachen, der Literatur, Geschichte und Kultur Taiwans sowie der Forschung aus Taiwan auf den genannten Gebieten gewidmet ist. Der Umfang der Reihe mit maximal einer Ausgabe pro Jahr wird bewusst klein gehalten, um höchste akademische Standards gewährleisten zu können.

Studien zu den Bogazköy-Texten

Herausgegeben im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, von Elisabeth Rieken und Daniel Schwemer
Gegründet von Heinrich Otten sind die Studien zu den Boğazköy-Texten seit 1965 ein international hochangesehener Publikationsort für philologische, kulturhistorische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen zum hethitischen Anatolien. Ein besonderer Schwerpunkt der Reihe, die höchste wissenschaftliche Standards anlegt, ist die Vorlage kommentierter Editionen von keilschriftlichen und hieroglyphischen Textzeugnissen aus der Kultur der Hethiter auch weit über die namengebende Hethiterhauptstadt Boğazköy (Hattuša) hinaus. In der Reihe werden Studien in deutscher, englischer oder französischer Sprache publiziert. Die Beihefte sind für Publikationen vorgesehen, die großformatige Zeichnungen oder Fotos einschließen. Manuskripte werden begutachtet.

Studien zu den Bogazköy-Texten: Beihefte

Herausgegeben im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, von Elisabeth Rieken und Daniel Schwemer
Gegründet von Heinrich Otten sind die Studien zu den Boğazköy-Texten seit 1965 ein international hochangesehener Publikationsort für philologische, kulturhistorische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen zum hethitischen Anatolien. Ein besonderer Schwerpunkt der Reihe, die höchste wissenschaftliche Standards anlegt, ist die Vorlage kommentierter Editionen von keilschriftlichen und hieroglyphischen Textzeugnissen aus der Kultur der Hethiter auch weit über die namengebende Hethiterhauptstadt Boğazköy (Hattuša) hinaus. In der Reihe werden Studien in deutscher, englischer oder französischer Sprache publiziert. Die Beihefte sind für Publikationen vorgesehen, die großformatige Zeichnungen oder Fotos einschließen. Manuskripte werden begutachtet.

Studien zum Altägyptischen Totenbuch

Herausgegeben von Louise Gestermann und Christian Leitz
Die Reihe (bis Band 18 Studien zum altägyptischen Totenbuch), als Publikationsort für das Projekt Edition des altägyptischen Totenbuches vom Neuen Reich bis zur Römerzeit (Bonn/Köln) ins Leben gerufen, widmet sich Untersuchungen zu altägyptischen funerären Texten. Publiziert werden Forschungsergebnisse zu einzelnen Quellen (Gräber, Särge, Papyri etc.) ebenso wie zu einzelnen Texten oder Textgruppen. Bei ihnen kann es sich um Pyramidentexte, Sargtexte oder Sprüche des Totenbuches ebenso handeln wie um andere Text- oder Text-/Bildkompositionen. Die jeweilige Untersuchung kann sich zudem auf unterschiedliche Epochen der altägyptischen Kultur beziehen.

Studien zur Aussereuropäischen Christentumsgeschichte (Asien, Afrika, Lateinamerika) /Studies in the History of Christianity in the Non-Western World (Asia, Africa, Latin America)

Herausgegeben von Klaus Koschorke und Johannes Meier
Diese dreisprachige Reihe, 1998 gegründet, hat sich inzwischen als Forum internationaler und interdisziplinärer Forschung zu zentralen Themen der Geschichte des Christentums in Asien, Afrika und Lateinamerika etabliert. Das Christentum ist längst keine primär westliche Religion mehr. Die Mehrheit der christlichen Weltbevölkerung lebt im sogenannten „globalen Süden“. Dies erfordert eine neue Historiographie, die den veränderten ökumenischen Rahmenbedingungen gerecht wird. Neben Arbeiten zur Geschichte des Christentums im Kontext einzelner Regionen bietet die Reihe eine Plattform insbesondere auch für solche Studien, die transkontinentale Vernetzungen und übergreifende Entwicklungen in komparatistischer Perspektive thematisieren.

Studien zur Multikulturalität: Herausgegeben Ljubov Bugaeva (Sankt-Peterburg), Alfred Gall (Mainz), Arkadiusz Lewicki (Wrocław), Petr Szczepanik (Praha), Izabela Surynt (Wrocław) und Marek Zybura (Wrocław)

Herausgegeben von Ljubov Bugaeva (Sankt-Peterburg), Alfred Gall (Mainz), Arkadiusz Lewicki (Wrocław), Petr Szczepanik (Praha), Izabela Surynt (Wrocław) und Marek Zybura (Wrocław)
Die Serie umfasst Monographien ebenso wie thematische Sammelbände, die sich mit der Problematik multikultureller Phänomene, ihrer Entstehung, Geschichte und Wandlung beschäftigen. Ziel der Reihe ist es, ein breites Forum für interdisziplinär angelegte Studien zu bieten, die sich der Analyse von Interaktionen, Kommunikationsprozessen und gegenseitigen Wahrnehmungen in multi- und plurikulturellen Räumen widmen. Die Schriftenreihe berücksichtigt sowohl theoretische Studien als auch Fallbeispiele und Geschichtsdarstellungen.

Studien zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Ostmitteleuropas

Herausgegeben von Werner Benecke, Christoph Boyer, Ulf Brunnbauer, Uwe Müller, Alexander Nützenadel und Philipp Ther
Die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Ostmitteleuropas - des Raumes zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer - weist im Vergleich zu den Entwicklungen im Westen des Kontinents und in Russland bemerkenswerte Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. In der Reihe werden Ergebnisse der sich wieder stärker sozio-ökonomischen Prozessen zuwendenden deutschen Ostmitteleuropa-Historiographie sowie hervorragende Arbeiten aus der Region zum Thema in deutscher oder englischer Sprache veröffentlicht.

Studien zur spätägyptischen Religion

Herausgegeben von Christian Leitz
Die 2010 gegründete Reihe hat einen klaren chronologischen wie thematischen Schwerpunkt. Zeitlich behandeln die hier veröffentlichten Monographien und gelegentlich auch Tagungsbände nur Themen, deren Quellenmaterial später als die sogenannte klassische Zeit vom Alten bis zum Neuen Reich anzusetzen ist. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier bei der griechisch-römischen Epoche, aber auch Abhandlungen zur 3. Zwischenzeit oder der Kuschiten- und Saitenzeit sind willkommen. Alle meist, aber nicht ausschließlich philologischen Studien sind thematisch dem Bereich altägyptische Religion (im weitesten Sinne) zuzuordnen, besonders erwünscht sind Erstpublikationen von Papyri, Gräbern, Särgen und ähnlichem Material sowie detaillierte, in die Tiefe gehende Textkommentare zu bekannten wie unbekannten Texten. Manuskripte werden begutachtet.

Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens, Serie A

Die von Peter Pfälzner herausgegebene Reihe Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens widmet sich der Endpublikation der im Rahmen eines Forschungsprogramms mit demselben Titel vom Herausgeber unternommenen Ausgrabungen in Nordost-Syrien. Die Serie A innerhalb der Reihe legt die Endergebnisse der Feldforschungen in Tall Mozan/Urkeš, einer großen Stadtanlage des dritten und zweiten vorchristlichen Jahrtausends im Oberen Ḫabūrgebiet, dar. Architektur und Stratigraphie, Kleinfunde, naturwissenschaftliche Analysen, Keramik und Gräberbefunde werden vorgestellt. Die Bände geben neben den Details der Befunde und Funde einen Überblick über die Entwicklung der Stadt und ihrer funktionalen Gliederung sowie eine Auswertung ihrer Bedeutung hinsichtlich des Urbanisierungsprozesses der Region. Die Publikationen liefern wichtige neue Erkenntnisse zur Chronologie und setzen in der Frage eines urbanen Kollapses auf Grund klimatischer Schwankungen am Ende des dritten Jahrtausends neue Akzente.

Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens. Serie D

Herausgegeben von Peter Pfälzner
Die Supplementa zur Reihe Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens sollen jene Publikationen umfassen, die mit den in derselben Reihe publizierten archäologischen Ausgrabungen verknüpft sind (Serie A-C), aber als Forschungen mit einem regionalen oder überregionalen Ansatz über eine Grabungspublikation hinausgehen. Damit widmen sich diese Bände auf generelle Weise dem Thema der Urbanisierung Nordmesopotamiens im dritten und zweiten Jahrtausend v. Chr.

Studies in Oriental Religions

Herausgegeben von Wassilios Klein und Karénina Kollmár-Paulenz
Die Reihe Studies in Oriental Religions hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten zu den Religionen zu publizieren, die im Nahen Osten oder der asiatischen Welt beheimatet sind. Den beiden Gründern der Reihe Hans-Joachim Klimkeit und Walther Heissig verpflichtet, legt sie einen Schwerpunkt auf die Zentralasienforschung und verfolgt bewusst religionswissenschaftlich vergleichende und religionshistorische Fragestellungen. Die Themen sind weit gesteckt: So widmet sich die Reihe vergangenen Religionen wie dem Manichäismus genauso wie aktuell in den Fokus gerückten Aspekten kleinerer Völker des Nahen Ostens oder dem christlichen Orient. Dieser weite Ansatz ermöglicht es, historische Verflechtungen, Austauschprozesse sowie vergleichbare religiöse Phänomene vom östlichen Mittelmeer bis nach Indien, Japan oder der Mongolei zu erkennen und so neue Forschungsimpulse zu generieren.

Studies on Islamic Cultural and Intellectual History

Die Reihe Studies on Islamic Cultural and Intellectual History wurde 2015 von Noorhaidi Hasan (Islamic State University Sunan Kalijaga) sowie Irene Schneider und Fritz Schulze (beide Georg August-Universität Göttingen) begründet. In ihr sollen originäre Forschungen zu kultur- und geisteswissenschaftlichen Studien zur Islamischen Welt publiziert werden. Schwerpunkte liegen in den Gebieten Religion, Kultur, Geschichte sowie bei interdisziplinären Studien. Dabei geht der Blick bewusst über die Grenzen der nahöstlichen Region hinaus und umfasst auch die so genannte Peripherie und islamische Diaspora. Die Reihe ist offen für wissenschaftliche Publikationen auch außerhalb der beiden genannten Universitäten.

Texte und Materialien: Collection of Babylonian Antiquities im Eigentum der Friedrich Schiller-Universität Jena

Herausgegeben von Manfred Krebernik
In der Reihe erscheinen Publikationen von Objekten der Hilprecht-Sammlung im Eigentum der Universität Jena, die größtenteils Keilschrifttexte umfasst, sowie Studien zu einzelnen Objekten und Objektgruppen.

Texte und Studien zur Koptischen Bibel. Texts and Studies on the Coptic Bible

Die Reihe Texte und Studien zur Koptischen Bibel (TSKB) widmet sich dem gesamten Spektrum der Forschung zum koptischen Alten und Neuen Testament. Im Mittelpunkt stehen Studien zur koptischen Bibelübersetzung; die Themen reichen von der Editionswissenschaft, Kodikologie oder Paläographie bis hin zu linguistischen und übersetzungswissenschaftlichen Fragestellungen. Die nachhaltig von der Bibelübersetzung geprägte christlich-koptische Literatur wird ebenso in den Blick genommen. Der formale Rahmen umfasst dabei neben Einzelstudien auch Sammelbände wie Festschriften und Kongressakten. Hintergrund sind die in den letzten Jahren weltweit entstandenen neuen digitalen Großprojekte zu koptischer Bibel und Literatur: Mit der neuen Reihe TSKB können nun die Forschungsergebnisse, Satellitenprojekte und Qualifikationsarbeiten, die ihm Umfeld der Großprojekte entstanden sind, einem Fachpublikum aus verschiedensten Disziplinen vermittelt werden.

The Asyut Project

Herausgegeben von Jochem Kahl, Ursula Verhoeven-van Elsbergen, Andrea Kilian und Mahmoud El-Khadragy
Die ägyptische Stadt Assiut liegt ungefähr 375 km südlich des modernen Kairo. Seit über 4200 Jahren ist sie ein regionales Zentrum und zeichnet sich auf Grund ihrer Lage durch eine besondere Regionalgeschichte aus: Sie war Grenzstadt, Kulturstadt und auch eine Stadt, die immer wieder Zerstörungen erleiden musste. Die antike Stadt und ihre Tempel liegen heute unter dem Schwemmland der Nils und unter der modernen Stadt begraben. Jedoch ist der westlich angrenzende Wüstenberg, der Gebel Asyut al-gharbi, für die Forschung zugänglich. Feldarbeiten auf diesem Berg, Archivforschungen und Studien in verschiedensten Museen ermöglichen es, eine Regionalgeschichte von Assiut zu rekonstruieren. Die Stellung der Stadt zwischen lokalen Traditionen und der Residenz werden dabei ebenso untersucht wie einzelne archäologische Fragestellungen oder auch Themen des heutigen Assiut. Die Ergebnisse dieser insbesondere von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Sohag/Ägypten durchgeführten Studien werden seit 2007 in der Reihe The Asyut Project publiziert.

Tunguso-Sibirica

Herausgegeben von Michael Weiers
Ausgehend vom Blickfeld tungusischer und sibirischer Völker und Sprachen bietet die Reihe Tunguso Sibirica Monographien und Sammelbände, die sich mit Kulturen und Sprachen Sibiriens, Nord- und Nordostasiens sowie ihrer innerasiatischen Nachbarn in sprachwissenschaftlicher, historischer, und anthropologischer Ausrichtung beschäftigen. Der Bogen spannt sich dabei von Kamtschatka über die Mandschurei sowie die Mongolen- und Türkengebiete Innerasiens, bis zum oberen und mittleren Jenissej sowie bis an die Grenzen zu Mittelasien.

Turcologica

Herausgegeben von Lars Johanson
Die seit 1985 von Lars Johanson herausgegebene Reihe TURCOLOGICA ist vor allem Arbeiten zu Sprachen und Literaturen der gesamten türkischsprachigen Welt gewidmet, enthält aber auch Arbeiten zu anderen transeurasischen (altaischen) Sprachen und Kulturen. Die meisten Bände beschäftigen sich mit deskriptiven, vergleichenden, theoretischen und methodischen Fragen. Viele befassen sich mit Fragen genealogischer, typologischer und arealer Beziehungen, der sprachlichen Variation und des Spracherwerbs. Akten von bedeutenden turkologischen Konferenzen werden regelmäßig veröffentlicht. Über hundert Bände sind bisher erschienen, in der Regel drei bis vier pro Jahr. Alle Manuskripte werden anonym von unabhängigen Experten (peers) und vom Herausgeber der Reihe begutachtet.

Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Darmstadt

Die Reihe Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, von Karl Dedecius 1982 begründet, hat die längste Tradition als wissenschaftliche Reihe des DPI. In ihr publiziert das Institut Tagungsergebnisse, Sammelbände, Monographien und Bibliographien zu politischen, historischen, gesellschaftlichen, kulturellen und anderen geisteswissenschaftlichen Themen. Mit bisher 34 erschienenen Bänden stellt diese Reihe das verlegerische Rückgrat des Instituts dar.

Veröffentlichungen des Nordost-Instituts

Herausgegeben vom Nordost-Institut - Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V.
Das thematische Spektrum der Veröffentlichungen des Nordost-Instituts (VNOI) erfasst alle Bereiche der Forschung zur Kultur und Geschichte der Deutschen sowie zur Geschichte der Regionen, Nationen und der interethnischen Beziehungen in Nordosteuropa. Die Reihe ist interdisziplinär ausgerichtet, besonderer Wert wird auf Forschungsarbeiten gelegt, die kultur-, sozial- und regionalgeschichtliche Themen aufgreifen. Dabei werden nationale und internationale Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Kontexte berücksichtigt.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft

In den Wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft werden Ergebnisse von Grabungen und anderen Forschungsunternehmen publiziert, sofern sie im Namen und mit Beteiligung der Deutschen Orient-Gesellschaft durchgeführt wurden. Die großformatige Reihe ist das Hauptpublikationsorgan für die Grabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Assur, Babylon, Habuba-Kabira, Ḫattuša, Tell Munbaqa und Tell el-Amarna.