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E-Book

Belarus 2.0

Weißrussische Geschichts- und Identitätsdiskurse im Zeitalter der Onlinemedien

Konrad Hierasimowicz

Die Ausrufung der Republik Belarus und das Ende der Sowjetunion im Jahre 1991 fiel mit der Gründung des World Wide Web und dem Beginn einer globalen Medienrevolution zusammen. Bereits drei Jahre später tauchte die Länderdomain „.by“ auf und die ersten Webseiten des „Bajnet“ gingen online. In den folgenden zehn Jahren etablierten sich unterschiedliche Soziale Medien, die den partizipativen Zugang zur Verbreitung digitaler Wissensbestände wesentlich erleichterten und beschleunigten. Diskurse über nationale Identität fanden so jenseits der printmedialen Machtverhältnisse eine neue Plattform.
Konrad Hierasimowicz fokussiert in seiner Studie auf das seit der letzten Jahrtausendwende aufkommende Phänomen kollaborativer Praktiken im Web 2.0. Aus mikroanalytischer Perspektive der Wissens- und Mediensoziologie wird untersucht, wie in der Online-Enzyklopädie Wikipedia oder dem Videoportal YouTube textuelle und (audio-)visuelle Repräsentationen belarussischer Geschichte und Identität ausgehandelt, popularisiert, miteinander verknüpft und rekontextualisiert werden. Dabei steht im Zentrum der Studie die Frage nach Wandel und Beständigkeit der teilweise konträr zueinander stehenden Deutungstraditionen.

X, 250 Seiten,
eISBN: 978-3-447-19675-8
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Book
Erscheinungsjahr: 2017
Publisher: Harrassowitz Verlag
Reihe: Historische Belarus-Studien Band: 6

Format: PDF

Schlagwörter:

Belarus Digital Humanities Geschichte Geschichtsbewusstsein Identitätsdiskurse Kultur- und Medienwissenschaften Medienforschung Politik und Staat Sozial- und Kulturgeschichte Web 2.0 Weißrussland

Preis: 58,00 €

Preis inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer