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E-Book

Historische Linguistik und Redaktionsgeschichte

Spätbiblisches Hebräisch im Richterbuch

Alexander Müller

Können biblische Texte aufgrund linguistischer Kriterien datiert werden? Die vorliegende Arbeit beantwortet diese Frage positiv für Texte, die in Spätbiblischem Hebräisch abgefasst sind, einer Sprachstufe, die den Übergang zwischen dem Klassischen Biblischen Hebräisch und dem Mittelhebräisch des Talmuds markiert. Als Testfall dient die Prosa des Richterbuches, das sich für eine solche Untersuchung besonders eignet, weil es eine bunte Mischung von archaischen, zum Teil dialektal gefärbten Traditionen bis hin zu ganz jungen Bestandteilen enthält. Die Texte werden mit dem Instrumentarium der historisch-linguistischen Analyse auf das Vorkommen spätbiblischer Erscheinungen hin untersucht. Die Befunde der historisch-linguistischen Analyse werden daraufhin mit Ergebnissen aktueller redaktionsgeschichtlicher Untersuchungen korreliert. Hauptertrag der Arbeit ist der Nachweis einer Akkumulation spätbiblischer linguistischer Erscheinungen in von der Redaktionskritik in die (spät-)nachexilische Zeit datierten Texten, womit die Ergebnisse der redaktionsgeschichtlichen Analyse auf eine empirische Basis gestellt werden.

XIV, 182 Seiten, 2 Abb., 5 Tabellen
eISBN: 978-3-447-39152-8
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Book
Fachgebiet(e): Altorientalistik Arabistik/Semitistik/Islamwissenschaften Erscheinungsjahr: 2021
Publisher: Harrassowitz Verlag
Reihe: Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes Band: 121

Format: PDF

Schlagwörter:

Altes Testament Altorientalistik Bibelwissenschaft Hebräisch Jüdische Texte: Tanach, Tora, Nevi’im, Ketuvim Semitistik Sprachwissenschaft, Linguistik

Preis: 48,00 €

Preis inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer