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Epochenumbruch?

Literatur um 1800 im Russischen Reich

Die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird häufig als deutliche Grenze zwischen völlig verschiedenen literarischen Stilformationen genannt. Die bezeichneten Unterschiede betreffen grundlegende ästhetische Begriffe wie diejenigen des Autors oder der künstlerischen Vorstellungskraft ebenso wie System und Hierarchie der Gattungen oder poetische Verfahren. Die Vorstellung einer abrupten Wende hinterfragen kritisch in diesem Band amerikanische, deutsche und russische Literaturwissenschaftler. Sie diskutieren verschiedene Aspekte der damals ablaufenden Wandlungen in der Konzeptualisierung ästhetischer und poetischer Begriffe, in der Transformation von Gattungen, im Werk einzelner Autoren wie A.P. Sumarokov, D. Fonvizin, A. Bolotov, N. Karamzin oder K. Batjuškov. Einige untersuchen die Entwicklung der Literatur in den Provinzen des Russischen Reichs, in den Gouvernements Tambov, Vjatka und in der Ukraine oder reflektieren die Repräsentation des ‚romantischen Umbruchs‘ in Adam Mickiewiczs Pariser Vorlesungen über slavische Literaturen.

VIII, 218 Seiten, 1 Tabelle
eISBN: 978-3-447-39195-5
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Book
Fachgebiet(e): Russistik/Ukrainistik Erscheinungsjahr: 2021
Publisher: Harrassowitz Verlag
HerausgeberInnen: Petr Bukharkin; Ulrike Jekutsch
Reihe: Opera Slavica Band: 68

Format: PDF

Schlagwörter:

19. Jahrhundert/Literatur Literaturgeschichte Literaturwissenschaft, allgemein Literaturwissenschaften Russland Russland/Literaturgeschichte Slavische Literaturen Slavistik

Preis: 68,00 €

Preis inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer