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Mehrsprachigkeit im Schulwesen der Frühen Neuzeit

Nach der Reformation erlebte das Schulwesen in protestantischen wie in katholischen Ländern einen starken Aufschwung. Die Forderung, dass die Gläubigen die Bibel in ihrer eigenen Sprache lesen können sollten, sowie der Bedarf an Seelsorgern und Verwaltungsfachleuten waren auf protestantischer Seite wichtige Impulse für den Ausbau des Bildungswesens. Auch bei den Katholiken wurden Bildung und Professionalisierung des Klerus sowie des Justiz- und Verwaltungspersonals nach dem Konzil von Trient energisch vorangetrieben, wobei sich die Orden als wichtige Träger des Schulwesens profilierten. Seit dem 17. Jahrhundert nahmen katholische und evangelische Schulen lebende Sprachen zunächst fakultativ, dann auch verpflichtend in ihre Lehrpläne auf. Im Jahrhundert der Aufklärung schließlich avancierten die Überwindung des konfessionsgebundenen Schulwesens und die Umsetzung reformpädagogischer Konzepte im (fremdsprachlichen) Unterricht zu wichtigen Themen. Wie sich der Prozess der Konfessionsbildung sowie die Reformbewegungen des 17. und 18. Jahrhunderts auf Stellenwert, Inhalte und Adressatenkreise schulischen Sprachunterrichts auswirkten, wird in diesem Band anhand von Beispielen aus verschiedenen europäischen Ländern und aus Nordamerika untersucht.

VI, 246 Seiten, 23 Abb., 1 Tabelle
eISBN: 978-3-447-39482-6
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Book
Erscheinungsjahr: 2023
Publisher: Harrassowitz Verlag
HerausgeberInnen: Anna Maria Harbig; Mark Häberlein
Reihe: Fremdsprachen in Geschichte und Gegenwart Band: 20

Format: PDF

Schlagwörter:

Europa Europäische Geschichte: Reformation Fremdsprachenerwerb Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachendidaktik Frühe Neuzeit Nordamerika (USA und Kanada) Reformation Schule und Lernen: Moderne (Nicht-Mutter- oder Zweit-) Sprachen: Fremdsprachenerwerb

Preis: 58,00 €

Preis inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer