Sozialistische Transnationalisierung
Literarische Verflechtungen im europäischen »Ostblock«
Seit der Zeit der Moderne und der Avantgarde war der Sozialismus die größte und zugleich die letzte gemeinsame Erfahrung Mittel- und Osteuropas. Aus geo- und kulturpolitischer Sicht kann dieses Gebiet – mit all seinen Ambivalenzen, Pathologien, Widersprüchen, positiven und negativen Faktoren – als ein transnationaler Kommunikationsraum betrachtet werden.
Paweł Zajas verfolgt in einen literatursoziologischen Ansatz und widmet sich vorrangig offiziellen literarischen Beziehungen und Verflechtungen im sozialistischen Literaturbetrieb, welche sich über nationalstaatliche Grenzen hinweg aufspannten. Somit wird der Kalte Krieg paradoxerweise als eine Zeit präsentiert, die nicht nur in Westeuropa, sondern auch östlich der Elbe von einem beispiellosen Wachstum und einer engen Zusammenarbeit verlegerischer, literarischer und kulturpolitischer Institutionen geprägt war.
Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Demokratische Ideologien: Sozialismus, Mitte-links Gesellschaft und Kultur, allgemein Kalte Kriege und Stellvertreterkonflikte Kalter Krieg Kulturpolitik Literaturgeschichte Literatursoziologie Mitteleuropa/Geschichte Osteuropa/Geschichte Sozialismus Transnationalismus
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